Kommende Veranstaltung:

23.10. bis 15.11
Ausstellung mit Werken von
Marta Veinberga
Eröffnung am 23. Oktober
ab 18.30 Uhr

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Martin Stobbe
Geschäftsführer / Autor


Prof. Ruta Paidere
Programmleiterin Musik /
Komponistin

Jean-Claude Mondot
Künstlerischer Leiter / Maler


Unser Galeriekonzept besteht aus drei Programmbereichen, die sich ergänzen und überschneiden.

Ausstellungen und Aufführungen

Wir versuchen einen möglichst umfassenden Blick auf die Kunstproduktion zu werfen und trotz persönlicher Vorlieben keine Ansätze auszuschließen. So haben wir mit Marta Veinberga und Merabi Danelia zwei sehr konträre Künsterpersönlichkeiten im Programm, die als Vertreter der beiden Pole formaler Bildzusammenhänge gesehen werden können.
Dazu richtet sich unser Blick auch auf vermeintlich leichtere Kunstgattungen wie Cartoons und Comix, zu denen wir mit Petra Kaster eine der großen deutschen Cartoonistinnen vertreten dürfen.
Auch die Musik die wir vorstellen, reicht von alter und klassischer Musik über Neue Musik und Jazz bis zu Dingen wie Ska.

Ein zentrales Element unserer Ausstellungen besteht in der Verbindung von darstellenden und bildenden Künsten. Dieser Ansatz ergibt sich zunächst aus der Zusammensetzung der Künster*innen, die wir um uns versammeln konnten und die aus unterschiedlichen Kunstdisziplinen stammen: Bildende Kunst, Musik, Video, Performance,Tanzfilm, Choreografie und Comix.
Deshalb sind speziell unsere Gruppenausstellungen mit Livebeiträgen verbunden und haben einen zeitlich inszenierten, theatralischen Ablauf. Dazu kommt es auch zu direkten Kooperationen unserer bildenden und darstellenden Künster*innen in Form gemeinsamer Projekte und Werke.

Dieses Prinzip inszenierter Ausstellungssituationen kommt nur dann zum Tragen, wenn es die ausgestellten Werke erlauben und im Regelfall nur zur Eröffnung.

Die Paternoster Edition

Ursprünglich geplant zur Vermarktung unserer Cartoonfigur „Der Berufskiller“ sowie zur Dokumentation unserer Ausstellungen und Künstler*innen, wird sich diese Rubrik kontinuierlich auf kulturbezogene Themen hin erweitern und auf die folgenden unregelmäßigen Veranstaltungen Bezug nehmen.

Unregelmäßige Veranstaltungen

Diese Reihe gibt Einblicke in die Entstehungsprozesse von Kunstwerken, in künstlerische Denkweisen und behandelt Kulturbezogenes im Allgemeinen.
Beispiele:
- Aufführungen abgeschlossener Hörspiel-, Musik- und Tanzprojekte.
- Werkstattabende zu Projekten, die in der Entwicklungsphase stecken, öffentliche Proben zu
laufenden Produktionen, im Dialog mit den Künstler*innen.
- Ungewöhnliche Betrachtungen zum Werk bedeutender Künstler, Schriftsteller, Musiker und Denker.
Meistens Außenseiter, später gefeierte, stehen dabei im Fokus dieser Veranstaltungen.

Mit dieser Reihe verfolgen wir auch kulturpädagogische Ziele, weil wir davon überzeugt sind, dass Kunstprodukte nicht in einem ahistorischen Kontext entstehen und sich immer, bewusst oder unbewusst, auf ihre Vorgänger beziehen, das „in Spuren gehen“, wie esThomas Mann in seinem Freudvortrag nannte.